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Transparenz und Compliance: Was Schweizer Förderstiftungen beachten müssen

20. Dezember 2025
Stiftungsapp Team

Schweizer Stiftungen unterliegen einer Reihe gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen. Insbesondere Förderstiftungen stehen unter Beobachtung der Stiftungsaufsicht und müssen nachweisen, dass ihre Fördermittel zweckmässig eingesetzt werden. Transparenz ist dabei nicht nur eine Pflicht, sondern auch ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Förderinstitutionen.

Anforderungen der Stiftungsaufsicht

Jede Schweizer Stiftung untersteht einer staatlichen Aufsichtsbehörde – je nach Wirkungskreis auf kommunaler, kantonaler oder eidgenössischer Ebene. Die Aufsicht prüft unter anderem, ob die Stiftung ihren Zweck erfüllt, ob die Mittel ordnungsgemäss verwendet werden und ob die Buchhaltung korrekt ist. Förderstiftungen müssen daher in der Lage sein, ihre Entscheide lückenlos zu dokumentieren und auf Anfrage belegen zu können, warum ein Gesuch bewilligt oder abgelehnt wurde.

Revisionspflicht und Berichterstattung

Je nach Grösse und Vermögen unterliegen Stiftungen einer ordentlichen oder eingeschränkten Revision. In beiden Fällen ist eine nachvollziehbare Dokumentation der Fördertätigkeit essenziell. Digitale Systeme helfen, alle Informationen zu bündeln: Gesuchsdaten, Bewertungen, Entscheide, Auszahlungen und Wirkungsnachweise. So wird die Revision effizient und die Stiftung kann jederzeit Rechenschaft ablegen.

Wie Digitalisierung die Compliance erleichtert

Ein zentrales Fördermanagement-Tool wie Stiftungsapp macht es einfach, die Compliance-Anforderungen einzuhalten. Jeder Prozessschritt wird automatisch protokolliert, Dokumente werden zentral abgelegt und Zugriffsrechte können differenziert vergeben werden. Das reduziert das Risiko menschlicher Fehler und sorgt dafür, dass die Stiftung bei einer Prüfung durch die Aufsichtsbehörde jederzeit vorbereitet ist.