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Wirkungsmessung
Reporting
Strategie

Wirkungsmessung in der Förderung: Ein Leitfaden für Stiftungen

20. Januar 2026
Stiftungsapp Team

Viele Förderstiftungen stehen vor der Frage: Bewirken unsere Fördergelder tatsächlich das, was wir uns erhoffen? Die Wirkungsmessung ist ein zentrales Thema in der Stiftungswelt – und gleichzeitig eines der schwierigsten. Denn gesellschaftliche Veränderungen lassen sich selten auf eine einzelne Förderung zurückführen. Dennoch gibt es praktische Ansätze, die Stiftungen helfen, den Erfolg ihrer Arbeit besser einzuschätzen.

Ziele klar definieren

Wirkung lässt sich nur messen, wenn vorher klar ist, was erreicht werden soll. Jedes Förderprogramm sollte mit konkreten, messbaren Zielen versehen sein – etwa die Anzahl unterstützter Projekte, die Reichweite einer Initiative oder die Veränderung bestimmter Kennzahlen. Diese Ziele bilden die Grundlage für jede spätere Bewertung und sollten bei der Gesuchsprüfung berücksichtigt werden.

Vom Output zum Outcome

Es ist wichtig, zwischen Output (was wurde geleistet?) und Outcome (was wurde bewirkt?) zu unterscheiden. Ein Workshop mit 50 Teilnehmenden ist ein Output. Wenn 30 davon anschliessend ein neues Verfahren in ihrer Organisation einführen, ist das ein Outcome. Stiftungen, die diese Unterscheidung konsequent machen, gewinnen deutlich wertvollere Erkenntnisse über die Effektivität ihrer Fördertätigkeit.

Wirkungsberichte systematisch erfassen

Damit die Wirkung sichtbar wird, müssen Fördernehmer ihre Ergebnisse strukturiert zurückmelden. Stiftungsapp ermöglicht es, standardisierte Wirkungsberichte digital einzufordern und zentral auszuwerten. So entsteht über die Zeit eine Datenbasis, die strategische Entscheidungen, Jahresberichte und die Kommunikation mit der Stiftungsaufsicht auf eine solide Grundlage stellt und die Förderstrategie kontinuierlich verbessert.